Acker-Trespe
Die Acker-Trespe (Bromus arvensis) ist ein einjähriges Süssgras, das in Europa und Teilen Asiens vorkommt. Sie wächst meist 40 bis 100 Zentimeter hoch und bildet lockere Horste. Die Blätter und Blattscheiden sind behaart, wodurch die Pflanze etwas rau wirkt.
Ihre Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Charakteristisch sind die grossen, lockeren Rispen mit zahlreichen violett gefärbten Ährchen. Diese enthalten mehrere Blüten und tragen feine Grannen. Die Bestäubung erfolgt durch den Wind. Auch die Verbreitung der Samen geschieht hauptsächlich durch den Wind und auch durch Anhaften an Tieren.
Die Acker-Trespe wächst vor allem auf nährstoffreichen Äckern, Brachflächen und anderen offenen Standorten. Sie bevorzugt mässig trockene Böden und kommt vom Flachland bis in höhere Gebirgslagen vor.
Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet reicht von Ost- und Südeuropa bis in den Iran. Durch den Menschen wurde sie auch in andere Regionen der Welt eingeschleppt. In Deutschland und der Schweiz ist die Art vielerorts selten geworden und gilt in mehreren Regionen als gefährdet oder sogar regional ausgestorben.
Ökologisch ist die Acker-Trespe eine typische Begleitpflanze traditionell bewirtschafteter Ackerflächen. Ihr Rückgang hängt vor allem mit Veränderungen in der Landwirtschaft und dem Verlust geeigneter Lebensräume zusammen.
Quelle: Acker-Trespe – Wikipedia



