Wiesenbocksbart

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Der Wiesenbocksbart (Tragopogon pratensis) ist eine typische Wildpflanze in Wiesen in unserer Region und gehört zur Familie der Korbblütler. Er wächst bevorzugt auf sonnigen, eher trockenen, mageren Wiesen und an Wegrändern und wird ca 30 – 80 cm hoch. Charakteristisch sind seine langen, schmalen, grasartigen Blätter, die entlang des Stängels sitzen.

Auffällig sind die leuchtend gelben Blüten, die sich meist nur am Vormittag öffnen und bereits gegen Mittag wieder schließen. Nachmittags erscheint die Bocksbartwiese eintönig. Dann stehen nur noch geschlossene Zungenblüten wie ein Ziegenbart zwischen den Hüllblättern heraus. Daher kommt der Name Bocksbart.

Nach der Blütezeit, die von Mai bis Juli dauert, bildet der Wiesenbocksbart grosse, kugelige Samenstände. Diese erinnern an überdimensionale Samenstände des Löwenzahns und bestehen aus vielen federartigen Samen, die durch den Wind verbreitet werden.

Die Pflanze spielt auch ökologisch eine wichtige Rolle. Sie dient zahlreichen Insekten, vor allem Bienen und Wildbienen, als Nahrungsquelle. Ihr Vorkommen weist  auf artenreiche und naturnahe Wiesen hin. Der Wiesenbocksbart ist auch in der Küche beliebt. Seine Wurzel schmeckt als Gemüse ähnlich wie Schwarzwurzel, die jungen Blätter sind ebenfalls essbar und können roh oder gekocht Salate und Gemüse anreichern. Auch die knospigen Blütenstände sind, in etwas Öl angebraten, eine milde Delikatesse. 

Quellen:

Wikipedia

Pflanzenlust.de